Dienstleistung
Modernste Technik für eine effiziente und zerstörungsarme Leckortung

Färbemittel-Methode
Zur Überprüfung von Leitungen, Abdichtungen und Dachflächen auf mögliche Undichtigkeiten werden spezielle Prüfstoffe wie das fluoreszierende Uranin eingesetzt. In Kombination mit UV-Licht wird der Farbstoff sichtbar, wodurch sich Eintritts- oder Austrittsstellen von Wasser präzise lokalisieren lassen.

Feuchtigkeitsmessung
Zur Feuchtebestimmung wird ein Messgerät an die Oberfläche des Materials angesetzt. Dabei entsteht ein elektrisches Wirkfeld, dessen Verhalten sich je nach Beschaffenheit des Baustoffs
verändert. Steigt der Feuchtigkeitsanteil im Material, wirkt sich dies deutlich auf die gemessenen Werte aus und ermöglicht so eine Einschätzung der Durchfeuchtung.

Widerstandsmessmethode
Für dieses Verfahren werden spezielle Spitzen in das Material eingebracht, um den Stromfluss zwischen ihnen zu messen. Ein feuchteres Material leitet den Strom besser, wodurch der Widerstand abnimmt. Die Interpretation der Ergebnisse ist komplex, da nicht nur die Feuchtigkeit, sondern auch Oberflächenbeschichtungen, Salzgehalt oder andere Materialeigenschaften die Messwerte beeinflussen können.
Druckprüfung
Bei dieser Methode wird das Rohrsystem an ein digitales Druckmessgerät angeschlossen und verschlossen. Während der Prüfphase wird der Druck überwacht: Bleibt er stabil, gilt das System als dicht. Sinkt der Druck, deutet dies auf ein mögliches Leck hin. Besonders bei Warmwasser- oder Heizungsleitungen können außerdem Temperaturschwankungen die Messwerte beeinflussen und müssen bei der Auswertung berücksichtigt werden.

Ortung mit Hilfe von Gas
Um undichte Stellen in einem Rohrsystem zu finden, wird ein spezielles Gasgemisch aus Wasserstoff und Stickstoff eingesetzt. Das Gas wird in die Leitung eingebracht und leicht unter Druck gesetzt. An der Leckstelle entweicht das Gas, sodass ein Messgerät die genaue Position der Undichtigkeit erkennen kann.

Leitungsortung
Bei metallischen Rohrleitungen wie Kupfer- oder Stahlrohren nutzen wir zur Leckortung, die Leitungsortung. Dabei wird ein Signal auf die Leitung übertragen und mit einem Empfänger erfasst. Somit können wir den Verlauf genau nachvollziehen.


Thermografie
Mit der Thermografie lassen sich Leckagen durch Wärmebilder, aufdecken. Eine empfindliche Infrarotkamera erkennt bereits minimale Temperaturunterschiede, wodurch ungewöhnliche Wärme- oder Kältezonen, sichtbar werden. Dieses Verfahren eignet sich zudem hervorragend, um Heizungsleitungen wie Vor- und Rückläufe oder Fußbodenheizungen präzise zu verfolgen und zu kontrollieren.

Rohrkamera
Zur Ortung von Rohrschäden in Abwasser- oder
Lüftungsleitungen kommt eine Kamerainspektion zum Einsatz. Spezielle Kameras ermöglichen es, das Innere der Rohre zu prüfen und vorhandene Schäden oder Defekte direkt zu erkennen, ohne die Leitungen öffnen zu müssen.

Endoskopie
Wenn sich ein Leck an versteckten oder schwer erreichbaren
Stellen vermuten lässt, kommt ein Endoskop zum Einsatz. Dank
seines biegsamen Kamerakopfes lassen sich auch schwer
einsehbare Bereiche sicher kontrollieren und Undichtigkeiten entdecken.
